Google konzipiert das „Ballon-Internet“

Google´s „Project Loon“  zeichnet die Vision des „Internet for everyone“. Ein Netzwerk an Ballons baut in der Stratosphäre ein Netzwerk auf und versorgen entlegene Gebiete mit Internet.

Zwei drittel der Weltbevölkerung hat keinen Zugriff auf das Internet. Was in unseren Breitengraden unvorstellbar ist – surfen wir Mittlerweile über sämtliche Geräte und Gegenstände im Netz – ist in abgelegenen Regionen der Erde Realität. Tatsächlich existieren sogar Regionen in denen es kein Mobilfunknetz gibt.

Ein Projekt wie das das von Google hätte zur Folge das Menschen in diesen Regionen plötzlich Zugang zu Bildung oder Medizinischem Support hätten. Man stelle sich vor wie Mobilfunknetze nach Naturkatastrophen kollabieren oder Menschen in abgelegenen Gebieten der Erde an einfachen Erkältungen sterben weil die nächste Stadt Kilometerweit weg ist… ein flächendeckendes Netz würde hier direkten Nutzen stiften.

Der Kickoff des Projektes fand vergangenen Monat statt, in Christchurch und Canterbury Neuseeland. 40 Ballons wurden hier auf die Reise geschickt um eine kleine Pilotgruppe mit Internet zu versorgen, und erste Erfahrungen zu machen.

Wie funktioniert das überhaupt?

Die Ballons fliegen in der Stratosphäre, sprich doppelt so hoch wie Flugzeuge, und der Atmosphäre – also über dem Wetter. Angetrieben durch Windstöme und gesteuert durch diese – durch steigen oder sinken in entsprechende Strömungen bilden die Ballons ein Netz welches mittels spezieller Antennen an Gebäuden auf der Erde verbunden sind. Genauer erklären euch das die Kollegen von Google.


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