Endlich da, die Internet-Zahnbürste!

The Internet of Things ist der neudeutsche Begriff für das vernetzen von Dingen, und damit verbunden die Veränderung von, bzw die Erschließung neuer Geschäftsmodelle.

Die Zahnbürste, die vergangenen Sonntag auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde misst uns analysiert das Putzverhalten seiner Benutzer.

Mit Hilfe einer App wird jeder Bürstenschlag Messbar und Analysierbar gemacht. Putzt der User lang genug, wurden wichtige Stellen im Mund überhaupt erreicht…? Natürlich spielt hier auch Gamification eine wichtige Rolle: Über ein Punkte System lassen sich Verbesserungen im Putzverhalten belohnen, was sowohl Erwachsene, als auch Kindern dazu ermutigen soll sich dem Thema Oralcare genauer zu widmen.

„It’s like a FitBit for your teeth.. [..] the more you know about the health, the smarter you can be about how to approach it. The same should apply to dental care and oral care hasn’t been updated in years.“ aCompany spokesperson told Mashable

Interessant: Das Gerät wird mit einer offenen API angeboten was es Entwicklern ermöglicht Anwendungen zu schreiben.

Drei interessante Ansätze fallen uns dazu ein:

GamificationZähneputzen macht keinen Spass – zugegeben, aber wie wollen wir vor allem Kinder dazu bringen sich dem langweiligen Thema Zahnpflege zu widmen? Games die mit der Zahnbürste verbunden sind würden eine nette, zugleich effektive Spielerei darstellen…

IncentivierungEine offene API? Analysierbare Daten? Gefundenes Fressen für Advertisier und Markenartikler die das Thema zu verwerten wissen. Wird es bald soweit sein das wir Incentives von Marken aus dem Oralcare Bereich bekommen, gemessen an meinem Putzverhalten..?

RabattierungEine Incentivierung der Anderen Art: Wenn ich als user bereit bin mein Zahnputzverhalten mit  meiner Versicherung zu teilen.. wird dann meine Zahnzusatz oder Krankenversicherung günstiger, weil sich der Versicherungskonzern sicher ist das ich mit meinem Elfenbein ordentlich umgehe…? Why not..!?

Bleibt gespannt!