Spotify verkauft MakeUp – und was die Schweden noch alles für Künstler tun.

Wusstet Ihr das ihr über Spotify direkt Merchandise eurer Lieblingskünstler kaufen könnt? Und seit kurzem auch andere Produkte? Wie kommts? Im Juni vergangenen Jahres verkündete Spotify die Kooperation mit dem Merchandise versender Merchbar. Merchbar kümmert sich um die Bestellungen und das fullfillment.

Starting today, we’ll be working with Merchbar — which features the largest selection of artist gear on the internet — to display your merchandise on Spotify.“ (via

Seit diesem Monat wagt sich Spotify noch mehr und verkauft neben Merchandise auch Make Up, mit dem Ziel „Shop the look“ Produkte der Makeup-Artistin Pat McGrath (deren u.A auch bei Sephora erhältlich sind) werden im Profil der und Musikerin Maggie Lindemann angeboten, clickt man auf die Produkte landest man bei  Merchbar:


In this digitally-empowered, digital era of make-up, where fans crave instant glamour gratification I always want to reach fans where they’re most engaged. That’s why this relationship with Spotify is absolutely major, because it merges beauty and music in a whole new way, that’s never been done before. I’m thrilled to see it finally come to life.” McGrath

 

Nach eigenen Angaben verdienen die Schweden nichts am Verkauf von Merchandise und anderen Produkten, sondern begründet den Schritt damit, dass die Maßnahme Künstlern helfen soll, mehr mit Spotify als Distributionsplattform zu verdienen. Der Schritt von Spotify war offensichtlich notwendig, da Künstler immer öfter darüber sprachen, mit Spotify zu wenig zu verdienen. Die Integration von Merchbar scheint aber auch nur eine Maßnahme zu sein die Künstlern die Benutzung von Spotify auch finanziell Schmackhaft zu machen. Künstler erhalten mit ihrer eigenen Künstler App Einblicke in ihren Account, wertvolle insights

Forbes hat eine schöne Übersicht zu den ganzen Akquisitionen die Spotify in den vergangenen Monaten gemacht hat . Für mich eine weietere Spannende Akquisition ist die des Musikerkennungs-Startups Sonalytic. Das britische Startup hat eine Technologie entwickelt die Audio-Inhalte wie zum Beispiel Songs erkennen kann, sprich der Shazam Killer. Endlich. Bei Shazam hab ich mich ohnehin immer gefragt, ob es nicht besser ein feature von Spotify wäre, statt ein eigenständiges Produkt.

Für mich ist Spotify immernoch der Hidden Champ wenn es darum geht Nutzer in einer entspannten Situation anzusprechen. Viel zu Viel Zeit geht bei der Mediennutzung für Instagram, Facebook oder 9Gag drauf, wobei Spotify ähnlich viel zu bieten hätte. Das unterstreicht auch Brian Benedik, VP, Global Head of Ad Sales bei Spotify in einem Podcast.